Eva geht nach Finnland!!
Killer Möwe und Killer Aspect

Ich hab immer noch eine Erkältung. Aber im Bett liegen geht nicht. Unternommen hab ich aber während der Woche auch nicht viel, weil die Kinder lieber gelangweilt vorm Fernseher hängen und sich streiten, als einen meiner Vorschläge anzunehmen.

Am Wochenende war dafür ziemlich was los. Erst war ich mit Rebecca im Esplanadenpark unterwegs, wo wir uns ein Eis gönnten. Leider hab ich für etwa 10 Sekunden vergessen, dass die Möwen einem das Essen buchstäblich aus dem Mund klauen. So wurde ich von dem feigen Angriff von hinten völlig überrascht. Ein dunkler Schatten – Wieso ist mein Eis auf einmal so schwer? – Flügelschläge und schon hatte mein Eis ein großes, schnabelförmiges Loch. Man muss wirklich richtig aufpassen. Wie Rebecca schon sagte, Alfred Hitchcock war bestimmt in Helsinki, bevor er „Die Vögel“ drehte. Der Abend wurde aber noch gerettet, schließlich waren wir bei einem Konzert von Killer Aspect. Die Vorband Vend spielte viel zu lange und sehr eintönig. Aber endlich war es so weit: Mein letztes Konzert in Finnland. Diesmal spielten sie viele Lieder unplugged und da ich ja schon auf mindestens sechs Konzerten von Max und Co. gewesen bin, war das mal eine schöne Abwechslung. Leider mussten wir danach schnell weg, um noch Straßenbahn und Bus zu erwischen. Als wir so den Berg zum Hakaniemitori hinunterliefen, stellten wir beide gleichzeitig fest: Es ist ja dunkel! Sehr ungewöhnlich für die Uhrzeit, aber es war so bewölkt, dass wir zum ersten Mal seit langem eine finstere Nacht erlebten. Zum Glück war ich noch vor dem Regen zuhause.

Auf einen gammeligen DVD-Tag folgte ein gammeliger DVD-Abend mit Nicky bei Alia. Aber wir hatten viel Spaß mit den halbnackten Männern.

Am Sonntag war das Wetter wieder toll und so spazierte ich mit Rebecca am Meer entlang zum Kaivopuisto, wo wir den ganzen Nachmittag bei strahlendem Sonnenschein verbrachten. Die vielen Spatzen, die das Café Ursula und seine Gäste belagern, ließen uns nur müde lächeln. Nach einem Killer-Möwen-Angriff sind Spatzen schließlich nicht wirklich eine Bedrohung. Gegen Abend spazierten wir zurück Richtung Esplanade und trafen doch tatsächlich meinen Erdbeermann auf dem Fahrrad, der mich erkannte, freundlich anlächelte und grüßte. Da muss ich doch glatt mal wieder Erdbeeren holen. Am Kauppatori entschieden wir uns jedoch für Erbsen, die wir im Esplanadenpark aufaßen. Nach einem schönen Tag und mit guten Plänen für den nächsten machten wir uns auf den Heimweg.

Am Montag konnte ich endlich meine Pakete nach Hause schicken. Bei DHL, das ich eigentlich als billiger als Posti eingeschätzt hatte, kam der Schock: über 300 Euro wollten die für 25 Kilo… Posti verlangte „nur“ 75. Aber immer noch billiger als 10 Euro pro Kilo Übergewicht am Flughafen zu zahlen. Danach fuhr ich zum Salatessen zu Rebecca, deren Gastfamilie im Urlaub ist. Dabei hab ich gleich mal getestet, wie tief ein Maisdosendeckel in zwei Finger schneiden kann. Das Ergebnis waren zwei Pflaster und Blut am Salatbesteck. Als Nachtisch gabs leckeren selbstgemachten Kuchen von Rebecca und ein tolles Konzert im Liberté.

Im Kino war ich auch mal wieder, Hancock war recht lustig. Und zusammen mit Heta und Iris im Tropicario, was diesmal recht schön war. Heta meinte sogar, dass sie kein neues Aupair will, weil ich die Beste bin. Oho!

Leider konnte ich mich gar nicht mehr von Fabi verabschieden, die jetzt wieder zurück in der Schweiz ist. Ich war ja mit Sari und den Kindern in Hanko.

20.7.08 09:08
 


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